Fastenzeit - Bußzeit

02.03.2022

Auch das Gotteshaus fastet, um sich auf Ostern vorzubereiten

Der traditionelle Name „Fastenzeit“ weist auf die Bedeutung des leiblichen Fastens hin. In der heutigen Zeit gibt es auch andere Formen des Fastens, z.B. Autofasten, Plastikfasten, Medienfasten, …

Zum Fasten gehört als zentraler Aspekt die Solidarität mit vielen hungernden und Not leidenden Menschen. Das Evangelium vom Aschermittwoch (Mt 6,1-6.16-18) nennt drei Weisen der Buße: Fasten, Almosen geben und Gebet. Persönliche Askese und Umkehr und der Dienst an anderen sind eine Voraussetzung zur guten Mitfeier der Fastenzeit und der Gottesdienste.

Auch das Gotteshaus fastet. So werden alle Blumen und zusätzlicher Prunk aus dem Altarraum entfernt. Es soll die Vorfreude auf die Auferstehung und auf das Wiederkommen Christi bestärken, da für das Osterfest die Kirche besonders üppig geschmückt wird. Erst am vierten Fastensonntag, genannt „Laetare“ („Freue dich“), stellt man wieder dezenten Blumenschmuck zum Altar.

Je mehr wir auf Ostern zugehen, umso deutlicher soll uns die Sendung und Person Jesu werden. Die Fastenzeit wird von einem Weg der Buße zu einem Weg mit Jesus Christus nach Jerusalem. Die österliche Bußzeit geht am Gründonnerstag zu Ende. Mit der Abendmahlsmesse beginnt die Feier der Drei Österlichen Tage.